Enddarm­­erkrankungen

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Enddarm­­erkrankungen

Proktologie

Hier werden in unserer Praxis die meisten am Enddarm und Analkanal vorkommenden Krankheitsbilder operativ, interventionell oder konservativ behandelt.
Neben oft operativ zu behandelnden Fistelbildungen (entzündliche Gänge am Schließmuskelorgan), chronischen Fissuren (dauerhafte Schleimhauteinrisse), Abszessbildungen (Eiteransammlungen im Bereich des Anus) und Analvenenthrombosen ist vor allem das Hämorrhoidalleiden zu benennen. Man kann von einer immer noch oft zu Unrecht tabuisierten Volkskrankheit sprechen, die wir tagtäglich in unserer Praxis sehen und erfolgreich und stadiengerecht behandeln.
Hier kommt in einem speziell für diese Erkrankungen vorgesehenen Therapie- und OP Saal die gesamte Palette der Möglichkeiten zum Einsatz.
Neben konservativen, also nicht operativen Maßnahmen ist auch die Schaumverödung und die Gummibandligatur zu nennen. Des Weiteren kommen neben der modernen und ohne Schnitt auskommenden minimalinvasiven Laseroperationen der dritt und viertgradigen Operation manchmal auch noch klassisch- konventionelle Therapien zum Einsatz.

Was sind Hämorr­­hoiden?

Hämorrhoiden sind mit Blutgefäßen gefüllte Schwellkörper, die ringförmig unter der Schleimhaut im Analkanal liegen. Sie dienen der inneren Abdichtung des Afters. Sie haben neben dem Schließmuskel eine sehr große Bedeutung für die Kontinenz. Eine angeborene Bindegewebsschwäche kann zu einem Hämorrhoidalleiden führen.

Oft liegen jedoch andere Ursachen für die Größenzunahme von Hämorrhoiden vor. Die Ernährungsgewohnheiten der modernen Gesellschaft mit oft ballaststoffarmer Ernährung, mangelnder körperlicher Bewegung und Übergewicht führen häufig zu Beschwerden durch Hämorrhoiden.

Typische Beschwerden?

Blutungen, Brennen, Stuhlschmieren und Juckreiz in der Afterregion

Mögliche Risikofaktoren für vergrößerte Hämorriden sind:

» starkes Pressen und Nachpressen beim Stuhlgang

» langes Verweilen auf der Toilette

» chronische Verstopfung

» häufige Durchfälle, flüssiger Stuhl

» erblich bedingte Bindegewebsschwäche

» hohes Lebensalter

» Schwangerschaft

» chronischer Husten

» Übergewicht

Wie werden Hämorrhoiden diagnostiziert?

Normalerweise sind Hämorrhoiden nicht tastbar. Sie werden durch den Arzt mittels einer Spiegelung des Analkanales (Proktoskopie) diagnostiziert. Sehr stark vergrößerte Hämorrhoiden können auch am Analrand tastbar sein bzw. sich beim Stuhlgang nach außen wölben.

Behandlungs­­methoden?

In vielen Fällen ist eine sofortige Behandlung möglich. Bei einer geringeren Vergrößerung der Hämorrhoiden kann eine Verördung (Skerosierung) durchgeführt werden. Diese Behandlung muss in manchen Fällen wiederholt werden.

Bei größeren Hämorrhoiden kann eine Abbindung (Gummibandligatur) erfolgen. Diese Behandlung ist in aller Regel schmerzfrei und ohne jede Narkose möglich. In sehr seltenen Fällen kann es zu kurzzeitigen Blutungen kommen, wenn der Gummiring nach einigen Tagen wie gewünscht abfällt.

Weit fortgeschritten hochgradige Befunde können operativ entfernt werden. Besser noch, weil minimal-invasiv und ohne Schnitt möglich, ist eine thermische Verkleinerung durch eine Laserbehandlung dieser Hämorrhoidalknoten.

Diese Eingriffe sind je nach Wunsch in Lokal- und Leitungsanästhesie oder in einer Vollnarkose jeweils ambulant durchführbar.

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